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Im Mittelpunkt steht die Zazen-Praxis und die gemeinsame Übung. Im Dôjô ist es nicht wichtig, der Erste zu sein, oder sich von den anderen abheben zu wollen. Man ist mit sich allein und doch mit den anderen verbunden. Unbewußt, natürlich, vor dem Denken, kann man so die wechselseitige Abhängigkeit aller Dinge untereinander verstehen, durch den ganzen Körper, durch die eigenen Knochen und Sehnen, mit jeder Körperzelle.
Durch die Praxis des Zazen im Dôjô, die Achtsamkeit und Aufmerksamkeit in jeder Handlung, findet das Gehirn sein tiefes, ursprüngliches Gleichgewicht wieder, das Bewußtsein wird ruhig, tief, umfassend. Ein solcher Geist kann das Leben in Freiheit lenken, statt durch Wünsche und Ängste bestimmt zu werden. Wir können die Hast und Unsicherheit, die uns nicht zur Ruhe kommen läßt, ablegen. Wenn uns diese Praxis in Fleisch und Blut übergeht, so ist das Dôjô kein irgendwo begrenzter Ort, sondern durch diese Geisteshaltung wird unser tägliches Leben zum Dôjô, zu unserem authentischen Lebensweg.
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